Evgeniy Grigorev

Filmregisseur- Dokumentarist, Theaterregisseur, Drehbuchautor, kreativer Producer, Präsident der Gilde für Dokumentarfilme und Fernsehen Russlands (2012-2016), Vorstandsmitglied des Verbandes der Filmschaffenden Russlands.

Evgeniy Grigorev wurde am 17. März 1979 im Dorf Koschuki Swerdlowsker Gebiet geboren, studierte Journalistik an der Staatlichen Uraluniversität Namens A.M.Gorkij, arbeitete beim Fernsehsender in Ekaterinburg.

1998 – 2001 arbeitete er als stellvertretender Redakteur und Programmmoderator von „Uralskoje Wremetschko/Uralzeitchen“. Im Jahr 2001 zog er nach Moskau um und gründete das Dokumentarhaus „Perwoje kino/Das erste Kino“.

Er absolvierte im Jahr 2005 das Gerassimow-Institut für Kinematographie, Lehrstuhl Regie, Wissenschaft-Filmwerkstatt von W.A. Man;
im Jahr 2013 die Schule für Theater-Experten im Meyerhold-Zentrum;
im Jahr 2014 Studio von Tschechow-Kunsttheater Moskau, Magister in Regie, Filmwerkstatt von Kirill Serebrennikow.
Im Jahr 2013 wurde er zum Präsidenten der Gilde für Dokumentarfilme und Fernsehen gewählt, und im Jahr 2015 wurde er wiedergewählt.

Seit November 2016 ist er der Vize-Präsident der Gilde.

Grigorev drehte zehn Filme, veranstaltete zwei Aufführungen. Er drehte Musikclips für die Musikgruppen „Smyslowyje Galuzinazii“, «ROTOFF» und andere. Im Jahr 2013 startete der Regisseur mit dem Kunstlabor „Stadtcode“ – einem Projekt, in dem der Film von den Einwohnern der Stadt geschaffen wird. Es wurden die Filme über die Städte Perwouralsk, Rostow am Don gedreht.

Seinen schöpferischen Werdegang begann Grigorev als er kurz über zwanzig war. Er drehte den Film „Löcha online“ über einen jungen Mann aus dem vom Gott verlassenen Dorf, der in das moderne Leben eingezogen ist und kein Internet hat. Der Film bekam im Jahr 2001 viele Preise: Preis «Für das beste Debüt“ des XII. Dokumentarfilmfestivals „Rossia“ (Ekaterinburg 2001), Preis vom Studentenjury „Für den besten Film des Gerassimow-Instituts für Kinematographie (WGIK) im Jahr 2001“ des XXI. Internationalen Festivals von WGIK, der Sonderpreis von Sponsoren des XXI. Internationalen Festivals von WGIK, Preis „Für Verkörperung der Liebe zum Protagonisten auf der Bildwand“ des IX. Wettbewerbs von Studenten- und Debütfilmen in der nationalen Preisbewerbung „Heilige Anna“ 2002, der Hauptpreis des Forums für den jungen Film „Debüt-Kinotavr“ 2002; Preis des Filmfestivals Kinotavr  in Sotschi „Für den besten Dokumentarfilm“, der Sonderpreis der Jury des Internationalen Filmfestivals Flahertiana (Perm 2002), Preis „Für den besten Kurzdokumentarfilm“ des Internationalen Filmfestivals „Massage to man“ (St.-Petersburg).

Weiter lief der schöpferische Werdegang des talentierten Dokumentalisten nur aufwärts. Er arbeitete mit den besten einheimischen Künstlern ihres Genres.

2007-2008 – Regisseur des 16-Serien-Dokumentarfilmes „Und Du, Brut…“, Studio „Fu-24“, Producer Dshanik Fasiev, Preis TEFI „Der beste Producerfilm“.

2009-2012 – Regisseur des Langdokumentarfilmes „Schlacht um die Ukraine“, Autor Andrei Konchalovskiy, Producercenter von Andrei Konchalovskiy.

2011-2012 – Regisseur in der zweiten Gruppe des Films „Territorija“, Filmwerkstatt „Andreewskij Flag“.

2013, 2014, 2015 – Regisseur der Eröffnungs- und Abschlußveranstaltung von VII., VIII., IX. A.A. Tarkovskiy-Filmfestival „Serkalo/Spiegel“.

2014 – Regisseur der zweiten Gruppe des Films „A Zori sdes tichije/Die Morgenräte sind hier still“, Filmwerkstatt „Interfest“.

2016 – Regisseur des Langdokumentarfilmes „Naрrotiv Lewogo Berega/Gegenüber dem Linken Ufer“. Filmwerkstatt „Perwoje Kino“.

2011/2017 – Regisseur des Langdokumentarfilms „Pro Rock/Your Rock“, Filmwerkstatt „Perwoje Kino“.

Unter anderem sind folgende Filme von Evgeniy zu nennen „Kusnezy swojego schastja/Die Schmiede des eigenen Glücks“, „Kak spasti mir/ Wie ist die Welt zu retten“, „Fundamentalist“, „Zaweshanie/Testament“.



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