Gäste und Teilnehmer

Arne Sommer

ist Leiter der Filmwerkstatt Kiel der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein. 
Er hat an Filmhochschulen in Deutschland und England studiert und war seit 1997 freiberuflicher Drehbuchautor (z.B. „Polizeiruf 110: Abseitsfalle“ oder „Klassentreffen“ f r die ARD, „Visus - Expedition Arche Noah“ f r RTL), Hörspiel- und Jugendbuchautor. Daneben war er Vorstandsmitglied des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren und Vize-Präsident des europäischen Dachverbandes Federation of Scriptwriters in Europe. Seit dem 1.1.2014 leitet er neben der Filmwerkstatt auch das Filmfest Schleswig-Holstein in Kiel.

Ulrike Haage

Pianistin, Komponistin und Hörspielmacherin unterrichtete nach dem Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg einige Jahre das Fach Orchesterleitung und Improvisation. Einer breiten Öffentlichkeit wurde sie als Musikerin bekannt, als sie zu den Rainbirds stieß. Neben ihrer Arbeit als Produzentin von Hörspielen, Theater- und Filmmusik ist sie als Solopianistin und Skriptautorin tätig.

Gemeinsam mit der Übersetzerin Pociao gründete sie den Hörbuch-Verlag Sans Soleil. Nach Sélavy, Weißes Land und in:finitum erschien 2015 ihr viertes Soloalbum Maelstrom. Allesamt an der Schnittstelle von Jazz, Klassik und improvisierter Musik. Ihre Rundfunkproduktionen sowie die Kinderoper Reineke Fuchs, das Chorwerk The Moon Tapes oder die Klavieredition Pianoscope sind fester Bestandteil der deutschen Radiokultur geworden.

Die zahlreichen in den letzten Jahren entstandenen Hörstücke zeigen eindrucksvoll, wie inspirierend für Ulrike Haage die fortwährende Auseinandersetzung mit den Werken von Künstlerinnen und Künstlern aus anderen Disziplinen ist. Dazu gehört in zunehmendem Maße auch das Medium Film. Sowohl die Soundtracks für die Dokumentarfilme Zwiebelfische, Goldrausch, Meret Oppenheim, Das verschwundene M und Landstück, als auch die Stücke für Doris Dörries Spielfilm Grüsse aus Fukushima zeichnen alle ein fast unmerkliches Verschmelzen mit den visuellen Eindrücken aus.

Zu Ulrike Haages Auszeichnungen zählen der Deutsche Jazzpreis in 2003, der Sonderpreis Musik des Norddeutschen Filmpreises in 2010 und der Deutsche Dokumentarfilm Musikpreis 2014 sowie zahlreich prämierte Hörspiele. 2018 kommt es zur Uraufführung der Mikrooper Wundernetz im Museum für Naturkunde Berlin, welche eigens für die dortige Nasssammlung komponiert wurde.

Dr. Rhea Thönges-Stringaris

Geboren 1934 in Athen als Tochter des Psychiaters Michael Stringaris und seiner Frau Nota Saliverou.

1952 Abitur in Athen  
1954-1959 Studium der Archäologie und Kunstgeschichte in Bonn und München 
1959 Heirat mit Ernst Thönges, drei Töchter 
1961-1974 Museumstätigkeit in den Staatlichen Kunstsammlungen in Kassel 
1972 Freundschaft und Zusammenarbeit mit Joseph Beuys
1972 Mitgliedschaft in „Direkte Demokratie“ e.V.
1977 Mitwirkung bei der „Honigpumpe am Arbeitsplatz“ / Free International University /(FIU) von J.B. 
1977 Gründung der FIU / Zweigstelle in der Werkstatt Kassel 
1977-1985 organisiert in Kassel mehrere Veranstaltungen mit Joseph Beuys 
1979 Gründungsmitglied der Partei  „DIE GRÜNEN“
1981-1987 Mitglied des dokumenta-Aufsichtsrates 
1982-1987 Mitarbeit bei der Aktion „7000-Eichen“ von Joseph Beuys 
1989-1994 FIU-Forschungsunternehmen, gemeinnützige GmbH  Kassel 
1999 Austritt aus der Partei „Die Grünen“ (s. Nato-Bombardierung Serbiens) 
2003 Mitglied im Kuratorium der Stiftung „7000 Eichen“  
2006 Mitglied im Kuratorium „Mehr Demokratie“

Lebt und arbeitet in Kassel und Athen

Veröffentlichungen (Auswahl) “Das Griechische Totenmahl“ in: „Athenische Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts /Athen, 1965 – Joseph Beuys. Work and ideas, in: „Zygos“ 29, 1974 (Athen) – Letzter Raum. Joseph Beuys: dernier espace avec introspecteur, Stuttgart 1986 – Joseph Beuys. Die unsichtbare Skulptur (hrsg.) Stuttgart 1989 – Makarie und Montanus – oder: Es gibt viel mehr Wasser in der Welt, in: Joseph Beuys-Tagung Basel 1991

- Über die documenta hinaus. Joseph Beuys in Kassel, in: Veit Loers u. Pia Witzmann „Joseph Beuys.documenta-Arbeit,“Ostfildern 1993 -  Denke an die Konstruktion eines Spezialgehirns. Zu einem Dokument der Krise, in: Joseph Beuys Symposium Kranenburg 1995 -  Joseph Beuys. I am Iphigenia /The world of the Greeks in the Work of Joseph Beuys, in ARTI 18, Athen 1994 – Je länger aber das Ereignis sich entfernt... Zu Joseph Beuys und Peter Handke, Wangen 2002 
 

Susanna Baranzhyeva

wurde in der Stadt Akmolinsk in der Kasachischen Sowjetischen Republik geboren. 1973 beendete sie ein Studium der Fachrichtung Journalistik an der philologischen Fakultät der Staatlichen Universität in Rostov. Sie arbeitete als Journalistin in Armenien und leitete eine Abteilung der Zeitschrift „Literarisches Armenien“.
1997-2001 - Staatliche Rundfunk- und Fernsehgesellschaft „Don-TR“ in Rostov-na-Donu, sie leitete das Programm „Provinzsalon“;
2000-2012 – eine ständige Filmautorin der Dokumentarfilme vom Regisseur Alexander Rastorguev in Filmen „Mummis/ Мамочки“, „Gründonnerstag/ Чистый четверг“, «Tender´s Heat, Wild Wild Beach/ Дикий, дикий пляж. Жар нежных», «I Love You/ Я тебя люблю», «I Don't Love You/ Я тебя не люблю». Als Mitautorin des Films „«Tender´s Heat, Wild Wild Beach“ (2006) wurde sie mit dem Sonderpreis der Jury des internationalen Dokumentarfilmfestivals in Amsterdam ausgezeichnet. Die Teilnahme am Film „Malki i mamki“ (2008) wurde mit dem Sonderpreis des Festivals „ArtDocFest“ ausgezeichnet. 
Susanne Baranzhieva arbeitet seit Dezember 2012 im Projekt „Realität“ zusammen mit Alexej Pivovarov, Pavel Kostomarov, Dmitrij Kubasov und Antuan Kattin.

 

Evgeniy Grigorev

Filmregisseur- Dokumentarist, Theaterregisseur, Drehbuchautor, kreativer Producer, Präsident der Gilde für Dokumentarfilme und Fernsehen Russlands (2012-2016), Vorstandsmitglied des Verbandes der Filmschaffenden Russlands.

Evgeniy Grigorev wurde am 17. März 1979 im Dorf Koschuki Swerdlowsker Gebiet geboren, studierte Journalistik an der Staatlichen Uraluniversität Namens A.M.Gorkij, arbeitete beim Fernsehsender in Ekaterinburg.

1998 – 2001 arbeitete er als stellvertretender Redakteur und Programmmoderator von „Uralskoje Wremetschko/Uralzeitchen“. Im Jahr 2001 zog er nach Moskau um und gründete das Dokumentarhaus „Perwoje kino/Das erste Kino“.

Er absolvierte im Jahr 2005 das Gerassimow-Institut für Kinematographie, Lehrstuhl Regie, Wissenschaft-Filmwerkstatt von W.A. Man;
im Jahr 2013 die Schule für Theater-Experten im Meyerhold-Zentrum;
im Jahr 2014 Studio von Tschechow-Kunsttheater Moskau, Magister in Regie, Filmwerkstatt von Kirill Serebrennikow.
Im Jahr 2013 wurde er zum Präsidenten der Gilde für Dokumentarfilme und Fernsehen gewählt, und im Jahr 2015 wurde er wiedergewählt.

Seit November 2016 ist er der Vize-Präsident der Gilde.

Grigorev drehte zehn Filme, veranstaltete zwei Aufführungen. Er drehte Musikclips für die Musikgruppen „Smyslowyje Galuzinazii“, «ROTOFF» und andere. Im Jahr 2013 startete der Regisseur mit dem Kunstlabor „Stadtcode“ – einem Projekt, in dem der Film von den Einwohnern der Stadt geschaffen wird. Es wurden die Filme über die Städte Perwouralsk, Rostow am Don gedreht.

Seinen schöpferischen Werdegang begann Grigorev als er kurz über zwanzig war. Er drehte den Film „Löcha online“ über einen jungen Mann aus dem vom Gott verlassenen Dorf, der in das moderne Leben eingezogen ist und kein Internet hat. Der Film bekam im Jahr 2001 viele Preise: Preis «Für das beste Debüt“ des XII. Dokumentarfilmfestivals „Rossia“ (Ekaterinburg 2001), Preis vom Studentenjury „Für den besten Film des Gerassimow-Instituts für Kinematographie (WGIK) im Jahr 2001“ des XXI. Internationalen Festivals von WGIK, der Sonderpreis von Sponsoren des XXI. Internationalen Festivals von WGIK, Preis „Für Verkörperung der Liebe zum Protagonisten auf der Bildwand“ des IX. Wettbewerbs von Studenten- und Debütfilmen in der nationalen Preisbewerbung „Heilige Anna“ 2002, der Hauptpreis des Forums für den jungen Film „Debüt-Kinotavr“ 2002; Preis des Filmfestivals Kinotavr  in Sotschi „Für den besten Dokumentarfilm“, der Sonderpreis der Jury des Internationalen Filmfestivals Flahertiana (Perm 2002), Preis „Für den besten Kurzdokumentarfilm“ des Internationalen Filmfestivals „Massage to man“ (St.-Petersburg).

Weiter lief der schöpferische Werdegang des talentierten Dokumentalisten nur aufwärts. Er arbeitete mit den besten einheimischen Künstlern ihres Genres.

2007-2008 – Regisseur des 16-Serien-Dokumentarfilmes „Und Du, Brut…“, Studio „Fu-24“, Producer Dshanik Fasiev, Preis TEFI „Der beste Producerfilm“.

2009-2012 – Regisseur des Langdokumentarfilmes „Schlacht um die Ukraine“, Autor Andrei Konchalovskiy, Producercenter von Andrei Konchalovskiy.

2011-2012 – Regisseur in der zweiten Gruppe des Films „Territorija“, Filmwerkstatt „Andreewskij Flag“.

2013, 2014, 2015 – Regisseur der Eröffnungs- und Abschlußveranstaltung von VII., VIII., IX. A.A. Tarkovskiy-Filmfestival „Serkalo/Spiegel“.

2014 – Regisseur der zweiten Gruppe des Films „A Zori sdes tichije/Die Morgenräte sind hier still“, Filmwerkstatt „Interfest“.

2016 – Regisseur des Langdokumentarfilmes „Naрrotiv Lewogo Berega/Gegenüber dem Linken Ufer“. Filmwerkstatt „Perwoje Kino“.

2011/2017 – Regisseur des Langdokumentarfilms „Pro Rock/Your Rock“, Filmwerkstatt „Perwoje Kino“.

Unter anderem sind folgende Filme von Evgeniy zu nennen „Kusnezy swojego schastja/Die Schmiede des eigenen Glücks“, „Kak spasti mir/ Wie ist die Welt zu retten“, „Fundamentalist“, „Zaweshanie/Testament“.

Olga Privolnova, Drehbuchautorin und Regisseurin (Russland)

Beendete unabhängige Schule für Film und TV INTERNEWS, Regie von Spielfilmen (Werkstatt von V. Khotinenko, V.Fenchenko)

2012-2013 – Ausbildung in der Dokumentarfilm- und Theaterschule von Marina Razbezhkina und Mikhail Ugarov

2004-2013 - Autorin, Regisseurin, Chefredakteurin, kreative Producerin in TV, der 1.Fernsehsender, TNT, TV3, MUS-TV, Doshd

Seit 2015 – Kuratorin von schöpferischen Labors für Dokumentarfilm/

Autorin der Filme: Оase, Zviszhi, Der kleine Prinz, Wer sind diese?, Through.

Alle Filme sind Teilnehmer und Preisträger von verschiedenen internationalen und russischen Festivals.

Ausbildung und schöpferische Biographie

1997-2002

Staatliche Akademie für Kultur und Kunst in Krasnodar, Regisseurin für Fernsehprogramme, Dozentin für Grundlagen der Filmkunst

 

2003-2004

Unabhängige Schule für Film und TV INTERNEWS, Regie von Spielfilmen (Werkstatt von V. Khotinenko, V.Fenchenko, I. Dyhovichnyj)

 

2012-2013

Dokumentarfilm- und Theaterschule von Marina Razbezhkina und Mikhail Ugarov

2004-2013

Autorin, Regisseurin, Chefredakteurin, kreative Producerin in TV, der 1.Fernsehsender, TNT, TV3, MUS-TV, Doshd

Seit 2015 – Kuratorin von schöpferischen Labors für Dokumentarfilm:

 • GogolFest, Kiew, 2015

 • Sommerschule des Russischen Reporters, Dubna, 2016

 • Das internationale Festival für Debüt im Dokumentarfilm „Rudnik“, Swijaschsk, 2017

 • Das Internationale Andrey Tarkovsky Filmfestival „The Mirror“, Ivanovo, 2018

Filmografie und Festivals

ОАSE, 2013, 35min., Dokumentarfilm, Jahresarbeit

• Das russische offene (internationale) Festival für Dokumentarfilm ARTDOCFEST, Moskau, 2013 (Programm „ Sreda“)

• Das Moskauer Kurzfilmfestival „Debütfilm“, Moskau, 2013

 

ZVISZHI, 2014, 48min., Dokumentarfilm, Diplomarbeit

• das Russische offene (internationale) Festival für Dokumentarfilm ARTDOCFEST, Moskau, 2014 (Wettbewerb)

• Das Internationale TV- und Filmfestival für Dokumentarmelodramas „Saratower Leiden“, Saratow, 2015 

– Sonderpreis des Filmclubs „Zauberlaterne“ „Für genaueres Treffen in die Genre“

 

DER KLEINE PRINZ, 2015, 57min., Dokumentarfilm (GmbH „Marina Razbezhkina Studio“ mit der Förderung des Kulturministeriums der RF)

• Das Internationale Filmfestival DocLisboa, Portugalien, 2015

• Das russische offene (internationale) Festival für Dokumentarfilm ARTDOCFEST, Moskau, 2015, (Programm „ Sreda“)

• Das Russische Filmfestival «Literatur und Film“, Gattschina, 2016 

- Preis für den besten Dokumentarfilm

- Preis von der Gilde für Filmhistoriker und Filmkritiker „Der weiße Elefant“

WER SIND DIESE?, 2015, 20min., Dokumentarfilm

• Das internationale Filmfestival „Seite an Seite“, Santkt-Petersburg, 2015

- Preis für den besten Dokumentarkurzfilm

THROUGH, 2017, 46min., Dokumentarfilm

 • Das internationale Dokumentarfilmfestival über neue Kultur Beat Film Festival, Moskau, 2017 (nationaler Wettbewerb)

• Das Internationale Dokumentar-, Kurz-, Spiel- und Animationsfilmfestival „Message to man“, Sankt-Petersburg, 2017 (nationaler Wettbewerb)

- Sonderpreis von Jury

Maria Hemmleb, Regisseurin, Editorin, Schnittmeisterin. (Deutschland)

1955 geboren, lebt in Hamburg. 

Kunststudium in London, Arbeit in Trickfilmstudios.

Studium an der Hochschule für bildende Künste, Hamburg, mit Schwerpunkt Film.

Seit 20004 arbeitet als Regisseurin der Dokumentarfilme.

Preis der deutschen Filmkritik 1987 für den Film Maschinensturm, 


Preis Silberne Taube Festival Leipzig 1989 für den Dokumentarfilm Mein Herz schlägt blau,

Norddeutscher Filmpreis 2010/ Bester Dokumentarfilm für den Film Zwiebelfische.

Mitbegründerin der Produktionsgruppe thede, Hamburg.

Dozentin nonlineaner Schnit und Schnittdramaturgie

Malte Blockhaus, Regisseur. (Deutschland)

Wird 1984 in Osnabrück geboren und wächst in Tecklenburg am Teutoburger Wald auf. In Kiel studiert er ab 2004 Geographie, Medien und Politikwissenschaft und arbeitet parallel im Presseteam von Staatskanzlei und Landtag Schleswig-Holstein. Es folgen Tätigkeiten als Videojournalist für Sat1 Nord und DAPD bevor er 2010 die Blockhaus Filmproduktion gründet. Der Fokus liegt hier auf Schulfilmen und dokumentarischen Projektbegleitungen. 2014 beginnt die Arbeit für Following Habeck. Es ist sein erster Dokumentar-Langfilm.

Dr. Wilfried Hauke, Drehbuchautor und Regisseur. (Deutschland)

Wilfried Hauke gehört zu den bekanntesten deutschen Autoren und Regisseuren im internationalen Dokudrama und Dokumentarfilm.  Ab 1991 arbeitete er als Kulturredakteur von Radioprogrammen und Autor von Hörspielen. Von 2000 bis 2003 war er Producer bei Studio Hamburg und 2003 bis 2018 bei dmfilm und tv produktion in Kiel und Hamburg. Seit 2018 hat er eine eigene Firma, IDA Film & TV Produktion, mit der er dokumentarische und fiktionale Filme und Serien realisiert.

Sein Film SCHWESTERN IM LEBEN mit den skandinavischen Stars Liv Ullman, Bibi Andersson und Ghita Nørby eröffnete 2002 die Nordischen Filmtage in Lübeck.                                    Mit den dokumentarischen Spielfilmen LINCOLNS LETZTER TAG  2008 und EINE KÖNIGLICHE AFFÄRE 2010, die in deutscher, amerikanischer und skandinavischer Koproduktion entstehen, wurde er auch international zu einem namhaften Regisseur. Die von ihm entwickelte Serie DEUTSCHLANDS KÜSTEN war 2009 das erfolgreichste Dokumentar-Programm bei ARTE, mit Ausstrahlungen in ganz Europa. Das Doku-Drama CHRISTINA WASA – DIE WILDE KÖNIGIN, eine Koproduktion von SVT, ARTE, ZDF und DR war 2015 eines der erfolgreichsten TV-Programme in Schweden. Die ARTE/ARD-Serie DER LUTHER CODE, die weltweit in vielen Sprachen zu sehen ist, erhielt 2017 den Hauptpreis des Comenius-Award, die höchste Auszeichnung für Bildungsprogramme in den Medien. Wilfried Haukes Filme wurden für Prix Europa, Prix Italia, den Norddeutschen Filmpreis, die Literavision München, das Oxford Documentary Filmfestival und BanFF Kanada sowie zahlreiche andere Festivals nominiert.

Kay Gerdes, Regisseur (Deutschland)

Kay Gerdes wurde 1955 geboren. Nach seinem Lehrerstudium leitete er die Videoprojektarbeit im Bürgerzentrum „Die Pumpe“ in Kiel. Danach war für einige Jahre Mitarbeiter einer Fernsehproduktionsfirma. Seit 1992 arbeitet er hauptberuflich als Cutter bei einer Fernsehanstalt.
Als freischaffender Dokumentarfilmer begann er einige Jahre später wichtige geschichtliche Ereignisse in Kiel und in Schleswig-Holstein mit filmischen Mitteln detailliert zu präsentieren. Dabei lässt er viele Zeitzeugen ausführlich zu Worte kommen und sorgt so dafür, dass ihr Wissen und ihre Erlebnisse nicht verloren gehen. Er erstellte u. a. die Dokumentarfilme: „Die Kieler Straßenbahn“, „Sprotten, Qualm und Schornsteine: die Geschichte der Fischräuchereien in Eckernförde“ „Kiel im Bombenkrieg“, „Fünf Tage im Mai – Wie der Zweite Weltkrieg in Kiel zu Ende ging“, „Die Jahre danach – Flüchtlinge und Vertriebene in Schleswig-Holstein“.

Klaus Kuhl (Deutschland)

Drehbuchautor.

Klaus Kuhl entwarf das Drehbuch, das aber im Austausch mit Kay Gerdes viele Änderungen erfuhr.
Klaus Kuhl wurde 1948 geboren. Er studierte Chemie und Physik in Kiel. Er war zuletzt wissenschaftlicher Angestellter bei einem Institut in Hamburg, wo er Projekte und Studien zum Arbeits- und Gesundheitsschutz durchführte. Nach Beginn der Rente studierte er Geschichte mit Bachelorabschluss.
Seit 1978 entwickelte er ein steigendes Interesse an den Themen Matrosenaufstand und Kapp-Putsch in Kiel. Er führte Befragungen verschiedener Zeitzeugen und deren Nachfahren durch. Dies wurde ergänzt durch diverse Besuche in unterschiedlichen Archiven, und den Austausch mit Historikern. Er veröffentlichte verschiedene geschichtswissenschaftliche Arbeiten: Gustav Garbe, Matrosenaufstand von Cattaro, Analyse und Edition des Tagebuchs des Germaniawerft-Ingenieurs Nikolaus Andersen.

Dorota Roszkowska Produzentin (Polen)

She spent many years in the Netherlands where she worked in the audiovisual industry. From 1997 to 2002 she worked as a commissioning editor at the culture office of TVP2. She was responsible for co-productions with the European cultural broadcaster ARTE. She was responsible for a number of documentaries, international debates and theme nights broadcast in Poland and in Europe.
Dorota Roszkowska is a member of social organisations:
The European Film Academy (EFA);
Polish Filmmakers Association (SFP), secretary of the board of the Documentary Section
Polish Audiovisual Producers Chamber of Commerce (KIPA);
New Horizons Association, founding member.

She is an expert for the European Commission and she works as an international tutor.
Since 2003 Dorota Roszkowska has been running Arkana film studio: www.arkanastudio.pl.

Dorota Roszkowska also ran the Academy of Documentary Arts which organised international workshops, including the Dragon Forum pitching forum at the Krakow Film Festival and a series of workshops in Kiev, Moscow and Perm.
SELECTED WORK AS PRODUCER:
2018 – Sing, 52’, dir. Olga Korotkaya
2017 – River of treasures, 72’, dir. Marcin Jamkowski & Konstanty Kulik
2017 – Habit and Armour, 96’, dir. Paweł Pitera
2016 – Honey Hunters, 77’, dir. Krystian Matysek, winner of the so-called “green Oscars”, the PANDA AWARDS, Wildscreen Festival, Bristol
2012 - Cut-paste – 29’ dir. Rafał Samusik; Silver Eye Award for documentary film – IDFF Jihlava 2012
2010 - The Mill and the Cross, 80’ dir. Lech Majewski, based on the painting by Pieter Bruegel "The Procession to Calvary"; 2010, co-production; the film received awards all around the world
2008 - Poste Restante, 14’, dir. Marcel Łoziński, prod. Arkana –  film studio. European Film Award - 2009 for the best short.

CURRENTLY IN PRODUCTION:
“Fatei and the Sea” dir. Alina Rudnitskaya – creative documentary co-production
“Last Pagans of Europe” dir. Raitis & Lauris Abele – historical documentary co-production
“Planet Copernicus” dir. Jerzy Domaradzki – historical documentary

Olga Korotkaja Regisseurin (Russland)

Olga Korotkaya wurde in Moskau im Jahr 1988 geboren. Im Jahr 2011 beendete sie die Ausbildung im  Gerassimow-Institut für Kinematographie (WGIK), Regiewerkstatt von Alexey Uchitel. Im Jahr 2011 bekam sie den Zuschuss des Kulturministers Polens «Gaude Polonia» für die Ausbildung und Unterkunft in Polen. Im Jahr 2012 году beendete sie die Filmschule von Andrzej Wajda, Kursus Regie von Dokumentarfilm.

Olga Korotkaya nahm an dem internationalen Austausch von jungen Filmschaffenden mit Filmschule NFTS London teil, wo sie ihren Film «Make Tea» (2008-2009) drehte. Sie war auch Teilnehmerin von vielen europäischen Pitchings und Worshops, darunter Dragon Forum (Polen), Baltic Sea Forum (Lettland), Leipzig Co-production meetings (Deutschland), Black Sea Docstories (Georgien, Rumänien, die Niederlanden), IDFAcademy (die Niederlanden), Interaction Camp (Serbien), East Doc Platform (Tschechei) und in anderen.

Sie ist Mitglied der Gilde für Dokumentarfilme und Fernsehen.

Filmograpie:

„Neben dir“ –  Dokumenzarfilm, WGIK, 2008

“Make ea” –  Dokumentarfilm, WGIK-NFTS, 2009

„Freiwilliger” — Dokumentarfilm, United Film Company, 2010

„Deine Lippen, Deine Nase»—  Dokumentarfilm; Film-Art (Serbien), 2012

„Atem von Wasser“— Dokumentarfilm, ZSNF XXI wek, 2014

„Mutter“— Dokumentarfilm, TO „Swoje slowo“, 2016

Rolandas Blusevicius (ROLA)

Künstler und Experimentator.
Er wurde im Jahr 1976 in Vilnius, Litauen, geboren.

Er erforscht und arbeitet in der Tropf Malerei/Drip paintig.
Designer von «BLUUSA ,ROLA».

 «Drabuziu dizainas kaip menas»( Kleidungsdesign wie die die Kunst).
 



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